Kirchenverwaltungen tagen in Hof

Hof. Die evangelischen Kirchenverwaltungen Bayerns kommen am 6. und 7.November zu ihrem jährlichen Treffen heuer in Hof zusammen. Auf Einladung der evangelischen Gesamtkirchengemeinde tagen  die 35 Einrichtungen, die das Verwaltungsrückgrat der über 1.500 Kirchengemeinden im Freistaat bilden, diesmal in Bayern ganz oben. Beim zweittägigen Treffen geht es insbesondere um den in der bayerischen Landeskirche angelaufenen Reformprozess „Profil und Konzentration“. Oberkirchenrat Dr. Hans-Peter Hübner, der Abteilungsleiter für Gemeinden im Münchner Landeskirchenamt, wird über Recht, Finanzen und Bauwesen der Kirchengemeinden in diesem Prozess sprechen. Außerdem stehen verschiedene Sachstandsberichte sowie Arbeitsgruppen zu Themen im Verwaltungsbereich auf dem Programm. Die rund 100 Personen aus ganz Bayern – Dekane, Verwaltungsleitende und Mitarbeitende des Landeskirchenamtes - tagen im Lutherhaus in Hof.
Jährlich treffen sich die Kirchenverwaltungen an einem anderen Ort im Freistaat. In Hof waren sie zuletzt vor über 15 Jahren zu Gast. Seitdem hat sich in der Saalestadt viel getan. Das Kirchengemeindeamt mit angeschlossener Verwaltungsstelle am Maxplatz ist nicht mehr nur für die Dekanate Hof und Naila zuständig. Von der am Maxplatz gelegenen Einrichtung werden nun auch die Dekanate Münchberg, Selb und Wunsiedel betreut. Sie bildet das Verwaltungsrückgrat für über 80 evangelische Kirchengemeinden von der nördlichen Oberpfalz bis in den Frankenwald. Für fast 90 Kindertagesstätten ist das Kirchengemeindeamt Hof zuständig. Damit bildet es Dekan Günter Saalfrank zufolge die drittgrößte Einrichtung ihrer Art in der bayerischen Landeskirche – nach den Kirchengemeindeämtern München und Nürnberg.