Neue Orgel erklingt bei Trauerfeiern

Barbara Schrenk an der neuen OregelHof. Vor allem Organistin Barbara Schrenk (Bild) hatte immer wieder darauf hingewiesen, dass die alte Orgel im Hofer Krematorium für eine würdige Trauerfeier nicht mehr geeignet war. Sie setzte sich unermüdllich für eine neue ein. Dass diese jetzt eingeweiht werden konnte, ist letztlich der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Hof zu verdanken: Sie ging dafür in Vorleistung und finanzierte die fast 90.000 Euro teure Orgel aus der Werkstatt von Johannes Führer in München vor. Die neue Orgel ist somit Eigentum der Gesamtkirchengemeinde.  In Gesprächen mit Verantwortlichen der Stadt hatten Organisten und Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche nach einem Weg gesucht, das neue Stück anschaffen zu können. Zuschüsse und Spenden kamen von der Hermann und Bertl Müller-Stiftung, von Pro Hof, Privatpersonen und nicht zuletzt der katholischen Kirche in Hof. Auch aus Benefizkonzerten gab es Einnahmen. Die Gesamtkirchengemeinde finanziert den noch nicht gedeckten Betrag zwischen. Er wird refinanziert durch die Nutzungspauschale von 10,- Euro, die bei jeder Bestattung anfällt.  Für die Zeit der Vorfinanzierung zahlt die Stadt Hof der Gesamtkirchengemeinde den Zinsverlust; sie trägt außerdem die Kosten für Wartung und anfallende Arbeiten. Einen Bericht über die Einweihung der Orgel finden Sie auch in der Frankenpost vom 18.4.2016. Das Bild hat Barbara Schrenk übrigens selbst gemacht!