Sabine Behr verabschiedet

Verabschiedung von Sabine BehrHof. In der St. Michaeliskirche wurde Sabine Behr verabschiedet. Nach Abschluss ihrer Ausbildung an der Hochschule für Kirchenmusik in Bayreuth hatte sie ein einjähriges Praktikum bei Kirchenmusikdirektor Georg Stanek absolviert. In seiner Ansprache würdigte Dekan Günter Saalfrank den Dienst von Sabine Behr: Sie nahm an den Proben der St. Michaelis-Kantorei teil,  spielte in der zweiten Stimme beim Posaunenchor des Christlichen Vereins Junger Menschen in Hof mit und erteilte vier Orgelschülern  Unterricht. Außerdem gab sie Stimmbildungs- und Theorieunterricht und bei einer Bachkantate dirigierte sie. Zudem arbeitete sie mit dem Kinderchor der St. Lorenzkirche zusammen und betreute den Singkreis im Haus am Klosterhof (Diakonie Hochfranken). Mit Querflöte oder Gesang gestaltete sie außerdem manche Gottesdienste mit - eine beachtliche Bilanz nach einem Jahr.

In seiner Predigt über Römer 10.9ff ging Dekan Saalfrank auf die Rolle der Kirchenmusik in der Gemeindearbeit ein: "Manchmal ist das Gesungene und Gespielte wirksamer als das Gesprochene. Weil es viel tiefere Schichten in uns Menschen erreicht als eine Predigt. Weil es Herz und Sinne anspricht. Ohne die Kirchenmusik würden wir geistlich verarmen."

Sabine Behr hat sich entschieden, nicht gleich eine Stelle als Kirchenmusikerin anzutreten, sondern ein Chorleitungsstudium an der Hochschule für Kirchenmusik in Bayreuth anzuschließen. Sie bleibt aber in Hof wohnen und leitet weiterhin die Kinderchöre der Musikschule der Hofer Symphoniker sowie den Kirchenchor in Erkersreuth - wie bisher auch schon. Das Bild zeigt von links: KMD Georg Stanek, Sabine Behr, Pfarrerin Anette Jahnel und Dekan Günter Saalfrank.